Global Commission on Drug Policy Bericht 2016

Die Global Commission on Drug Policy hat gestern unter dem Titel „DROGENPOLITIKREFORM: EIN NEUES VERSTÄNDNIS VON ENTKRIMINALISIERUNG“ ihren fünften Bericht zur Weltdrogenpolitik veröffentlicht. Die Kommission verlangt, die Kriminalsierung von DrogenkonsumentInnen zu beenden und in die Erforschung von Modellen zur Regulierung des Drogenmarktes zu investieren.

GCDP-Report-2016_GER

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Doku zur Veranstaltung „Konferenz der reformwilligen Städte – Schluss mit KRIMInalisierung – Die Drogenmärkte regulieren.“

Vom 21.10.2016 – 22.10.2016 trafen sich in Hamburg Fachleute aus der Drogenhilfe, Verbänden, der Politik und Wissenschaft, sowie Vertreter aus städtischen und kommunalen Verwaltungen, um über eine neue Drogenpolitik zu beraten. Eingeladen zu der zweitägigen Fachtagung hatte der Hamburger Zusammenschluss AG Drogenpolitik Hamburg (AG Dropo). Die AG ist eine offene Arbeitsgemeinschaft von Personen aus verschiedenen Organisationen. Regelmäßig dabei sind Palette e.V., ragazza e.V., Aidshilfe Hamburg, freiraum hamburg e.V., akzept e.V., Schildower Kreis, Die Grünen, Hamburg, PIRATEN Hamburg, Standpunktschanze e.V., der Trägerverein des Stadtteilbeirates Sternschanze und der, der Cannabis Social Club Hamburg e.V. (CSC-HH) als Interessenvertretung der Cannabisnutzer. Weiterlesen

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Stellungnahme zur Pressemitteilung der HLS

Sehr geehrte Frau Heitmann,
zu Ihrer Pressemitteilung vom 13.06.2016 möchten wir gern hiermit Stellung beziehen: Wir wundern uns über Ihre übereilte und einseitige Positionierung zum Thema Drogenkonsum auf St. Pauli. Es irritiert uns, dass das Engagement so vieler interessierter AnwohnerInnen in Ihrer Pressemitteilung auf „einige“ AnwohnerInnen reduziert wird und der sogenannte „Notruf aus dem Stadtteil“ auf Betreiben eines Drogenhilfeträgers negiert wird. Weiterlesen

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Gründung AG Drogenpolitik Hamburg

Hamburg war viele Jahre Vorreiter der drogenpolitischen Diskussion in Deutschland.

Rainer Schmidt bringt es in diesem Absatz eines Textes für die Stadtteilzeitung des Einwohnervereins St. Georg  „Der lachende Drache“ auf den Punkt.

…Erinnern wir uns an die Anfänge der neunziger Jahre in St. Georg. Unter dem Motto „Was gut ist für die Junkies, ist auch gut für den Stadtteil“ und „Ganz St. Georg ist ein Fixerraum – gebt ihnen wenigstens ein Dach über dem Kopf“  wurden der Politik von Einwohnerverein, Bürgerverein, evangelischer Kirchengemeinde, Bürgerinitiativen und sozialen Einrichtungen die ersten Fixerräume abgetrotzt. Parallel wurde die Substitution als Therapieform für Heroinkonsumenten propagiert und erfolgreich etabliert. Und es wurde öffentlich über eine flächendeckende, medizinisch begleitete Heroinvergabe und  die Legalisierung diskutiert. Gewinner dieser Zeit waren Drogenkonsumenten und die Einwohner der Szene-Stadtteile wie eben St. Georg. Drogenkonsumenten wurden mit anderen Augen gesehen, die mit der Drogenszene einhergehende Hektik beruhigte sich. Ein Probelauf mit einer „Heroinambulanz“ zeichnete gleiche Erfolge wie die Substitution mit Methadon. Die beachtlichen Erfolge dieser akzeptierenden Drogenpolitik waren möglich, weil das Scheitern der Verbotspolitik für alle auf der Straße sichtbar war und offen diskutiert wurde… Weiterlesen

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